Wenn du den Verstand verlierst,

finde deinen Körper.

Wie ich vom reinen Funktionieren zurück zu mir gefunden habe — und warum ich diese Arbeit heute weitergebe.

Nina Neumann

Wie alles begann.

Vor einigen Jahren wurde mein Sohn lebensbedrohlich krank. Was folgte, waren Krankenhaus, Intensivstation und Tage, an die ich mich noch heute an jede Stunde erinnere. Heute ist er kerngesund.

Aber das hier ist nicht die Geschichte meines Sohnes. Es ist meine. Denn als er wieder gesund war und das Leben zur Normalität zurückkehrte, passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Monatelang hatte ich funktioniert — weil ich keine andere Wahl hatte. Ich hatte die Welle gesurft, so lange es nötig war. Und genau dann, als endlich alles gut war, hat mich der Tsunami erwischt.

Was stimmt nicht mit mir? Es ist doch alles gut ausgegangen. Dieser Satz hat mich lange begleitet.

Ich begann zu suchen. Zu lesen. Zu verstehen. Was ich fand, hat mein Leben verändert: Somatic Workouts. Keine Analyse. Kein Reden. Kein Optimieren. Sondern echte, kleine Bewegungen — die etwas in mir verschoben haben, das ich mit Worten nie hätte erreichen können.

Schon nach der ersten Übung war da etwas. Ein Entspanntsein, das ich lange nicht mehr gespürt hatte. Ich wollte mehr davon. Und ich wollte es weitergeben. Also absolvierte ich die Ausbildung zur Somatic Workout Teacher bei Liz Tenuto. Nicht weil ich eine neue Karriere brauchte — sondern weil ich wusste: Was mir geholfen hat, kann auch anderen helfen.

Heute weiß ich: Ein stressfreies Leben gibt es nicht. Und ich glaube nicht mehr, dass das das Ziel sein sollte. Was zählt, ist das Gegenteil von Funktionieren: Auch mitten im Chaos wieder landen können. Spüren, dass man da ist. Den Körper nicht als Feind erleben — sondern als den direktesten Weg zurück zu sich selbst. Genau dabei helfen Somatic Workouts.

Ich arbeite vor allem mit Frauen und Müttern. Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, für alle da zu sein — und dabei sich selbst zu vergessen. Aber falls du als Mann hier gelandet bist: Du bist genauso willkommen. Stress macht keine Unterschiede.

Wenn meine Kinder mich beschreiben müssten, würden sie sagen: „Mama ist lustig.“ Diese Leichtigkeit gehört zu mir — und ich bringe sie bewusst in meine Arbeit. Weil ich glaube, dass Veränderung nicht immer schwer sein muss. Manchmal beginnt sie mit einer kleinen Bewegung.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

Nina

Bereit, mich kennenzulernen?

Ein erstes Gespräch kostet nichts — außer Mut. Und den hast du schon.

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